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Geschichte
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 394042-e1356565564868Die Geschichte der „Blaue Ecke“ geht viele Jahrhunderte zurück, aber Adenau ist noch älter. Die erste Erwähnung finden wir in einer im Mai 992 datierten Urkunde, vom Kaiser Otto III unterzeichnet, mit Angaben über Jagdrechte. Diese exakte Beschreibung der Täler rund um Adenau ist der historisch belegte Beginn der lokalen Geschichte.  Danach regierten die Grafen von History1Ahre der Gegend, mit Nürburg als zentralen Ort. Erst die Zerstörung der Burg Ende der 1600er von französischen Truppen machte aus Adenau wieder den Amtssitz. Nach der französischen Verwaltung 1793-1813 wurde die Gegend wieder preußisch.

Ab hier war die Blaue Ecke schon eine Gaststätte. Das historische Haus wurde 1578 im Auftrag des Grafen von Are-Nürburg Hochstaden errichtet. Es gibt widersprüchige Angaben über das Entstehungsjahr, aber eine Jahresbestimmung der Balken im Nachbarhaus – heute Bistro Adenauer – zeigt Baumstämme, die bis Ende 1640 gefällt worden sind. Andere Gebäude rund um den Marktplatz entstanden alle vor und nach 1600, also bis kurz nach dem 30-jährigen Krieg (1618-1648).

460768-e1356565535455Die Wetterfahne auf dem Dach der „Blaue Ecke“ sagt 1578, aber nach dem Besuch schwedischer Truppen im 30-jährigen Krieg musste vieles neu gestaltet werden und deshalb haben einige dieser Häuser zwei Geburtsdaten. Ein Betreiber ist uns bekannt: Wilhelm Bewer, offiziell auch Kurkölnischer Amtskellner und Rentmeister der Johanniterkommende, was womöglich zu der Annahme beitrug, dass sich hier ein Zehnthaus befand. Wilhelm Bewer ist im Lagerbuch der Johanniter 1682 als abgabepflichtig “von seinem Haus am Marktplatz” aufgelistet, und er war es wohl, der der Blauen Ecke ein neues Gesicht gab.

445688-e1356565597301Heute sind Markt 4 und 5 zusammengebaut und oberhalb des Bistroteils sind jetzt Hotelzimmer im modernen Stil, samt zwei Räumlichkeiten für Konferenze und Feste. Zum Jahr 2006 steht ein neu gebauter Teil mit noch mehr Kapazität für Gäste bereit